CUSTOM STICKERS & DESIGN

"Die Gelbe", (Extra 330 SC red yellow checker) unser Modell für die Prowing Süd

 

Für das Ausstellungsmodell der Prowing Süd, viel die Wahl diesmal auf einen Extra 330 SC 35% im "red yellow checker Design". Wie ich finde, sind die Farben Rot und Gelb sowohl am Boden als auch in der Luft immer wieder schön anzusehen und irgendwie zeitlos.              

 

 

Extra 330 SC

      

Das Checkerdesign liefert schon mal eine sehr gute, Grundlage für die weitere designerische Entfaltung.

 

 

 

 

 

 

Noch bevor der Baustz von Bao RC geliefert wurde, entstand der Entwurf für das spätere Outfit der 330.

 

Begonnen wird am Seitenleitwerk mit der Abdeckung der oberen Wurzelrippe. Diese wird in einer kleinen Schüssel, mit Wasser und etwas Spülmittel, vom Trägerpapier abgezogen und mittig auf der Wurzelrippe ausgerichtet.

 

 

Anschließen kommen die oberen Seitenteile auf das Seitenruder. Diese werden mit etwas Übermaß gefertigt und können so exakt am Modell angepasst werden. Diese sollten so positioniert werden, dass oben an der Wurzelrippe ein kleiner Überstand entsteht, und die Seitenteile die Endrippe ein kleines Bisschen überlappen.

 

 

 

Als nächstes folgt der Rumpfrücken. Dieser wird im Vorfeld mit der Schere zugeschnitten, und die Mittellinie mittels Lineal und einem möglichst wasserfesten stift markiert. Mittels Maßband ermitteln wir am Rumpfrücken die Mitte und markieren diese auf einem Stück Klebebband.

 

Damit das Dekor beim Verkleben besser an der Kontur des Rumpfes anliegt, hat es sich bewährt, die Zacken derLänge nach einzuschneiden.

Nun wird das Dekor gut nass gemacht, ausgerichtet und das Wasser wieder mittels Küchenkreb und Filzrakel ausgerakelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die weißen kleckse werden ebenfalls grob zugeschnitten und zur Anprobe erst mal auf das Leitwerk gelegt. Der Übergang von Dämpfungsfläche zum Ruder gelingt am einfachsten, wenn das Dekor vor dem Verkleben zerteilt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem trennen wird das Ganze mit etwas Klebeband fixiert, und es werden einige Markierungen angebracht. An diesen lassen sich die einzelnen Elemente dann ganz einfach ausrichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An den Tragflächen verfahren wir analog zum Leitwerk.

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem abziehen des Transferpapiers sollte man die nass aufgebrachten Decals einige Stunden trocknen lassen. Um das Abziehen zu erleichtern empfiehlt es sich das Transferpapier mit der Sprühflasche zu befeuchten, und etwas einweichen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Papier bitte immer in einem flachen Wikel abziehen!!

 

so ist es richtig!!!!

 

und so bitte nicht!!!

 

Sollte sich die eine oder andere Blase bilden, keine Panik. Die meisten Bläschen verschwinden nach einigen Tagen von selber. Wenn nicht, kann man mit einer spitzen Nadel und einem kurzen Picks gerne etwas nachhelfen.

 

 Zwei oder mehrfarbige Elemente werden entweder aufeinander, oder je nach dem, auch ineinander gelegt. Die oberen Lagen werden nicht mit Transferpapier sondern mit einer durchsichtigen Transferfolie geliefert. So lassen sich zum Beispiel, Schriften millimeter genau ausrichten. 

 

Es hat sich in der Praxis bewährt, auch die zweite Lage vor dem verkleben an

der Scharnierachse zu zerteilen. Somit erreicht man eine saubere und gerade

Schnittkante.

 

 

 

 

 

 

 

Für die Startnummer an der Rumpfseitenwand ist es entscheidend diese in einer Flucht zur Rumpf - Längsachse auszurichten. Diese verläuft in den meisten Fällen parallel zur Kabinenhaubenunterkante. Mit Hilfe einer Schnur entlang des Haubenrahmens lässt sich die "81" recht schön aa dieser Linie ausrichten.

 

 

 

 

 

 

 

An der Motorhaube werden zuerst die Kühlluftöffnungen gefräst. Dies gelingt dank geplotteter Frässchablonen recht einfach. Und man bekommt 12 gleichgroße, gleichförmige und im richtigen Winkel liegende Kühlluftöffnungen.

Frässchablonen können individuell in Form und Größe von uns bezogen werden.

 

 

 

 

 

Anschließend wird der Bereich des Mauls, welcher die Zähne darstellt, abgeklebt und mit weißem 2K Lack lackiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der weißen Bereiche am Rumpf, quasi die Mundwinkel, lassen sich wieder sehr schön mit Folie umsetzten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zackigen Ketten des Rachens und das Zahnfleisch aus schwarzer bzw. roter Folie werden wieder im Wasserbad vom Trägerpapier gelöst. Somit verhindert man ein Überdehnen der Folie an den schmalen Stellen zwischen den Zacken. Anschließend werden diese unter zuhilfenahme von viel Wasser auf die Motorhaube aufgebracht. Kleine Falten lassen sich mit dem Finger ausstreichen oder auch mit einem Heißluftföhn weg schrumpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da mir die Form der Kabinenhaube ein wenig zu kantig ist, habe ich dieses mit Hilfe des Zackendesigns vom Rumpfrücken etwas kaschiert.

 

Die Zackenelemente werden wieder im Wasserbad vom Trägerpapier getrennt, und unter Zuhilfenahme von viel Spüliwasser so an der Haube ausgerichtet, so dass eine schöne Rundung an der Vorderkante  der Kabinenhaube entsteht.

 

 

 Das "Pilot" Logo am Höhenleitwer wird vor dem Verkleben auch wieder zerteilt.

 

Dabei ist darauf zu achten, dass der Spalt zwischen der Leitwerksflosse und dem Ausgleichshorn auch am Logo ausgenommen wird. Da man sich sonst einem ein Versatz der Aussenkontur einhandelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes wird die Oberseite der Motorhaube noch schwarz lackiert. Hier werden die  Farbläufer nach hinten mit geplotteten Schablonen, und die seitlichen Ränder mit mit blauem Masking Tape von 3M abgeklebt.

 





anschließend wird der zu lackierenden Bereich sorgfältig angeschliffen und vor dem Lackauftrag mit Silikonentferner gereinigt.

 









Die Spitzen der Farbläufer am Kabinenhaubendeckel wurden wieder aus Folie gemacht.


Die weißen Kleckse vorne an der Motorhaube werden nass aufgelegt, und  nach einer kurzen Trockenphase unter Zuhilfenahme eines Heißluftföns über die die Kante der Spinneranformung gezogen.








 

 

 

Zum Schluß bekommen die Radschuhe noch die obligatorische "81" verpasst.




 

Hier hat es sich bewährt die "81" zwischen der Acht und der Eins wieder mit einer Schere einzuschneiden. So schmiegt sich das Dekor besser an die Kontur der Radverkleidung an.


Abschließend wird die Extra noch mit einigen Sponsorenaufklebern, Pilotenname und dem Teamlogo verziert, und war wie üblich auf den letzten drücker, fertig für die Prowing Süd.

 

  

 

 

 

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